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Nach tagelangen blutigen Protesten haben die Sicherheitskräfte Teheran fest im Griff. Immer weniger Menschen trauen sich auf die Straße. Bisher wurden keine neuen Demonstrationen gemeldet. Der Oppositionelle Mehdi Karrubi sagte eine geplante Trauerkundgebung für die Opfer der Proteste ab. Der Marsch soll nun in der kommenden Woche stattfinden.
Das Außeninnenministerium hatte zuvor alle Kundgebungen gegen das Ergebnis der Präsidentschaftswahl untersagt. Oppositionsführer Mir Hussein Mussawi will weitere Ausschreitungen verhindern und setzt jetzt auf Verhandlungen. Medienberichten zufolge kam er dazu bereits mit einigen Offiziellen zusammen.
Der oberste Führer des Iran, Ajatollah Ali Chamenei steht hinter dem wiedergewählten Präsidenten Achmadinedschad. Eine unabhängige Kommission zur Überprüfung der Wahlergebnisse lehnte er ab. Im Internet gehen die Proteste dagegen unvermindert weiter. Über das world wide web verließen die meisten Bilder und Videos während der vergangenen Tage das Land.
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tags: Demonstration, Iran, Krise
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