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Im Streit um die iranische Präsidentenwahl ist weiter keine Lösung in Sicht. Der unterlegene Bewerber Mir Hussein Mussawi lehnt erneut den offiziellen Vorschlag ab, einen Teil der Stimmen noch einmal auszuzählen. Auch Mehdi Karrubi, ein zweiter unterlegener Kandidat, ist dagegen.
Beide hatten bei der Wahl vor zwei Wochen deutlich
gegen Machmud Achmadinedschad verloren, den Amtsinhaber. Vor allem Mussawi hält seitdem den Vorwurf aufrecht, das Ergebnis sei gefälscht worden.
Eine teilweise Neuauszählung ist für ihn keine Lösung; er fordert weiterhin eine Annullierung der Abstimmung und eine neue Wahl.
Im Ausland dauern die Proteste gegen die iranische Regierung an. So demonstrierten etwa tausend Menschen in Frankfurt am Main, einige hundert in Hamburg. Im Iran selber sind die Kundgebungen unter starkem staatlichen Druck abgeflaut. Nach offiziellen Angaben wurden bei den Protesten zwanzig Menschen getötet.
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