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Die Argentinier sind an diesem Sonntag an die Wahlurnen gerufen, und Umfragen zufolge dürften sie der peronistische Präsidentin Cristina Kirchner eine schwere Wahlschlappe verpassen. Die Präsidentin regiert als direkte Nachfolgerin ihres Gatten Nestor Kirchner. Bei den heutigen Wahlen werden die Hälfte des Unterhauses und ein Drittel der Senatoren neu bestimmt. Die regierende “Gerechtigkeitsfront für den Sieg” wird sich zwar voraussichtlich als
stärkste politische Kraft knapp behaupten, die Mehrheit in beiden Kammern des Parlaments
aber einbüßen, so die Meinungsforscher. Das Präsidentenamt des südamerikanischen Landes verleiht aber so viele Vollmachten, dass Kirchner weiter regieren könnte. Im Wettbewerb stehen bei dieser Wahl vor allem verschiedene peronistische Parteien; außerhalb des Peronismus kann nur ein Mitte-Links-Wahlbündnis mit einem größeren Stimmenanteil rechnen.
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tags: Argentinien, Wahlen
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