Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Der Präsident von Honduras Manuel Zelaya ist
am Sonntagmorgen überraschend von Soldaten festgenommen worden. Das meldeten verschiedene Radiostationen in der Hauptstadt des mittelamerikanischen Landes. Zelaya wird vorgeworfen, die Verfassung verletzt und eine politische Krise ausgelöst zu haben. Er wurde angeblich auf einen Luftwaffenstützpunkt gebracht.
Zelaya hatte für diesen Sonntag ein Referendum über die Verlängerung seiner Amtszeit und eine neue Verfassung organisiert. Das Oberste Gericht, der Kongress und die meisten Parteien bezeichneten das Referendum als illegal. Der Konflikt war am Donnerstag eskaliert, als Zelaya den Chef des Generalstabes Romeo Vásquez Velásquez abgesetzt hatte, da dieser sich geweigert hatte, das Projekt des Präsidenten gegen den Willen der übrigen Verfassungsorgane zu unterstützen. Das Parlament und das Oberste
Gericht ordneten aber die Wiedereinsetzung des Generals an. Wegen des allgemeinen Widerstandes gegen das Referendum hatte Zelaya der Polizei und offenbar auch den Streitkräften befohlen, Vorbereitungen zur Absicherung der Abstimmung zu treffen. Die Opposition bezeichnet das Vorhaben des Präsidenten als “Fahrkarte in die Diktatur”.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Fünfter Jahrestag der Orangenen Revolution
Fährenunglück in Indonesien
Präsidentenwahl in Rumänien
Armenien und Aserbeidschan wollen Konflikt…
Rettungsversuche für 21 Bergleute in China
Tote bei Unwettern in der Türkei
US-Gesundheitsreform nimmt erste Hürde
Libanon feiert 66. Jahrestag der Unabhängigkeit
Würdenträgertreffen im Vatikan
Große Bauerndemonstration in Madrid 








