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Unter europäischer Vermittlung haben sich Vertreter von Russland und der Ukraine in Brüssel an einen Tisch gesetzt, um über die Finanzierung der nächsten Gaslieferungen zu beraten. Diplomaten zufolge gab es bei diesem ersten Treffen gute Fortschritte. Repräsentanten der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds waren ebenfalls dabei.
Die Ukraine benötigt nach eigenen Angaben einen Überbrückungskredit von drei Milliarden Euro, um die Juli-Rechnung für die russischen Gas-Lieferungen bezahlen zu können. Sonst kann sie ihre Tanks für den Winter nicht auffüllen. Die Vertreter der internationalen Finanzinstitutionen gehen allerdings nur von etwa der Hälfte dieser Summe aus, wie sich bei dem Treffen zeigte.
Die EU fürchtet erneute Lieferengpässe auch in Europa wie im vergangenen Winter, falls die Ukraine sich mit Russland nicht einig wird. 80 Prozent der Gaslieferungen Russlands an die EU fließen über die Ukraine. Die Europäer wollen finanziell nicht einspringen, die Ukrainer selbst sind krisenbedingt zur Zahlung kaum in der Lage – und so richtet sich die Hoffnung auf Kredite der internationalen Finanzinstitutionen.
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