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Mehr als sechs Jahre nach dem amerikanischen Einmarsch im Irak haben die US-Truppen ihren Rückzug aus den Städten und Dörfern des Landes begonnen. Sie ziehen sich auf ihre Stützpunkte außerhalb der Ortschaften zurück.
Der Abzug soll bis Mitternacht abgeschlossen sein; so sieht es das gemeinsame Sicherheitsabkommen vor.
Aus der Hauptstadt Bagdad hatten sich die letzten US-Kampftruppen schon gestern zurückgezogen.
Ministerpräsident Nuri al-Maliki hat diesen Dienstag zum Feiertag erklärt.
Die Feiern begannen um Mitternacht mit einem Feuerwerk. Dazu kamen tausende Iraker in einem Park in Bagdad zusammen. Die Jubelfeiern sollen den Tag über weitergehen.
Wir sind glücklich darüber, dass die irakischen Sicherheitskräfte die Verantwortung übernehmen, sagte ein Mann: Mit Gottes Hilfe werden sie ihre Aufgabe erfüllen können, lang lebe der Irak!
Doch nicht allen Irakern ist zum Jubeln zumute: Ein Teil der Bevölkerung lehnt die Präsenz der Amerikaner kategorisch ab und verlangt den Abzug aus dem ganzen Land, andere befürchten nun eine Zunahme der Terroranschläge.
Unterdessen teilte die US-Armee mit, vier Soldaten seien ihren Verletzungen erlegen, die sie gestern bei einem Feuergefecht erlitten hatten.
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