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Sechs Jahre nach dem Sturz von Diktator Saddam Hussein sollen ausländische Konzerne die marode Ölförderung des Irak wieder in Schwung bringen. Dazu hat in Bagdad eine Versteigerung der Lizenzen für die wichtigsten Öl- und Gasfelder im Norden und Süden des Landes begonnen.
Die Veranstaltung findet in einem Hotel in der gesicherten Grünen Zone von Bagdad statt. Die Medien wurden zugelassen. Der Ölminister des Landes erklärte, die Bürger sollten wissen, dass alles mit rechten Dingen zugehe.
Um die acht Lizenzverträge konkurrieren 35 Firmen, darunter die Ölkonzerne Chevron, Total, Shell
und ExxonMobil.
Doch die Konzerne sind mit den irakischen Bedingungen nicht vollauf zurfrieden, denn sie müssen bei der Ölförderung mit staatlichen Unternehmen zusammenarbeiten.
Bei der Auktion geht es neben den beiden Erdgas-Feldern um enorme Erdölreserven in sechs Feldern. Zwei von ihnen sowie ein Gasfeld fanden dem Vernehmen nach keinen Bieter.
Noch in diesem Jahr will der Irak weitere Ölfelder anbieten, die als noch attraktiver gelten, da sie völlig unerschlossen sind.
Zum Schutz ihrer Investitionen haben die Konzerne bereits Verträge mit Sicherheitutnernehmen abgeschlossen.
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