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Der britische Erdölriese BP und sein chinesischer Partner CNPC International dürfen im Irak Öl fördern. Sie erhalten irakischen Regierungsangaben zu Folge eine Lizenz für das Ölfeld Rumaila im Süden.
Insgesamt hatte Bagdad Förderlizenzen für sieben Öl- und zwei Gasfelder ausgeschrieben. Über den Einstieg ausländischer Konzerne will der Irak dringend gebrauchtes Geld für den Wiederaufbau erwirtschaften.
Der Irak verfügt über Ölreserven von 115 Milliarden Barrel. Zur Zeit fördert das Land nur 2,4 Millionen Barrel am Tag. Die Produktion soll auf vier Milliarden Barrel gesteigert werden. Eine solche Ankurbelung würde binnen 20 Jahren rund 1,7 Billionen Dollar in die irakische Staatskasse spülen. Davon würden 30 Milliarden Dollar an die Firmen gehen.
Am Dienstag hatten in Bagdad 31 Ölfirmen bei einer Versteigerung ihre Angebote abgegeben. Die Lizenzvergabe sei sowohl für den Irak als auch für die antragstellenden Unternehmen von Nutzen, sagte Ministerpräsident Nuri el Maliki. Der Irak verfügt über die drittgrößten Erdölvorkommen weltweit.
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