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Nach dem Absturz eines Airbus vor der Ostküste Afrikas warten die Helfer auf eine Wetterbesserung. In der Nacht zum Mittwoch herrschten heftiger Wind und eine starke Strömung. Am Dienstag konnte eine 14-Jährige unverletzt aus dem Wasser gerettet werden. Auch fünf Leichen wurden geborgen. An Bord der Maschine der jemenitischen Gesellschaft Yemenia Air waren insgesamt 153 Menschen, darunter viele Exil-Komorer mit französischer Staatsbürgerschaft. “Schon in meiner Kindheit sagten die Leute, die Maschinen der Fluggesellschaft sei nur geflügelte Mülltonnen und dass internationale Normen nichts gälten”, so ein Exil-Komorer. Ein anderer berichtet, dass selbst Sicherheitsgurte fehlten und dass das Gepäck irgendwie in der Kabine neben den Sitzen verstaut wurde. Ein Drama sei vorauszusehen gewesen. Die Exil-Komorer an Bord waren von Paris und Marseille aus in den Jemen gestartet. In der Hauptstadt Sanaa stiegen sie in die Unglücksmaschine um, deren Ziel der Inselstaat der Komoren war. Der Airbus 310 stürzte nach einem missglückten Landeanflug in den Indischen Ozean. Der knapp 20 Jahre alte Airbus war bei einer Inspektion vor zwei Jahren in Frankreich wegen technischer Mängel aufgefallen.

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tags: Air France, Komoren