Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
In Honduras Hauptstadt Tegucigalpa haben erstmals seit dem Umsturz am Sonntag Zehntausende Menschen gegen die Rückkehr Manuel Zelayas und für die neue Regierung demonstriert. “Ja zur Demokratie, nein zur Diktatur”, war auf den Plakaten zu lesen. Die Menschen werfen Zelaya vor, mehrfach gegen die Verfassung verstoßen zu haben und eine Diktatur errichten zu wollen. Übergangspräsident Roberto Micheletti bezeichnete die Geschehnisse als Beispiel dafür, dass kein Mann und keine Frau, die das Präsidentenamt in der Republik erreicht hätten, sich über das Gesetz stellen könnten. Zelaya trat indes vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen für die Rettung der Demokratie ein. In Honduras wurde gegen ihn Haftbefehl erlassen. Zelaya bekräftigte, dass er dennoch am Donnerstag zurückkehren werde. “Der Präsident der Vollversammlung, Miguel D’Escoto, wird mit mir kommen”, so Zelaya, “die argentinische Präsidentin Cristina Kirchner wird auch mit im Flugzeug sein, der Generalsekretär der Organisation Amerikanischer Staaten, Miguel Insulza, und Ecuadors Präsident Rafael Corea wollen mich ebenfalls begleiten. Das ist unser gemeinsamer Kampf.” Bei Demonstrationen für Zelaya war es gestern zu Auseinandersetzungen zwischen seinen Anhängern und Sicherheitskräften gekommen, mehrere Menschen wurden verletzt. Mehrere mittelamerikanische Staaten haben ihre Beziehungen zu Honduras ausgesetzt, internationale Kredite wurden eingefroren.
Copyright © 2009 euronews
tags: Demonstration, Honduras, Putsch
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Allergiehäufung nach Schweinegrippeimpfung
Vorbereitungen auf die Hadsch
Marwan Barguti, der Wunschkandidat vieler…
Hat Blair gelogen?
Großbritannien sucht die Wahrheit im Irak
Spanische Polizei nimmt “Segi”-Mitglieder fest
Licht und Schatten in UNO-Aidsbericht
Neue Ungewissheit um iranisches Uran
Eis der Antarktis schmilzt schneller als…
Mindestens 46 Tote nach Massaker auf den… 








