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Die Arbeitslosenquote in der Eurozone ist im Mai weiter gestiegen. Wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte, erhöhte sie sich auf 9,5 Prozent von 9,3 Prozent im April. Das ist der höchste Stand seit zehn Jahren.
Im Mai verloren in der Eurozone 273.000 Menschen ihre Arbeit, insgesamt sind jetzt über 15 Millionen im Euroraum ohne Job.
Spanien – das Sorgenkind innerhalb der EU mit der höchsten Arbeitslosenquote von fast 20 Prozent – konnte sich ein wenig erholen. Im Juni waren 55.250 Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Vormonat.
Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero wertet dies als einen Erfolg für die Konjunkturprogramme seiner Regierung: “Es gibt Anzeichen, dass sich die wirtschaftliche Situation im zweiten Quartal gegenüber dem ersten eindeutig verbessert hat.” Mit speziellen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen gelang es Madrid Hunderttausende von befristeten Stellen zu schaffen. Auch der Sommer sorgt für weitere Jobs – etwa in der Tourismusindustrie.
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tags: Arbeitslosigkeit, Euro, Eurozone
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