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Die Helmand-Provinz im Süden Afghanistans ist seit Jahren weitgehend unter Kontrolle der Taliban. Von hier aus starten sie die militärischen Operationen, die die ausländischen Truppen in Afghanistan zunehmend unter Druck setzen. Die von den Taliban ausgehende Gewalt hat in diesem Jahr das höchste Niveau erreicht seit ihrem Sturz vor acht Jahren.
Die jüngste US-Offensive soll nun erreichen, was über 60.000 Soldaten aus 42 Ländern bisher nicht gelungen ist: Eine entscheidende Schwächung der Taliban. Die USA und Großbritannien stellen weit über die Hälfte der Truppen. An ihrer Seite kämpfen fast 90.000 afghanische Soldaten.
Über die Zahl der Talibankämpfer gibt es keine gesicherten Kenntnisse, aber ihre Sprecher erklärten, sie würden der Offensive standhalten. Wie heute bekannt wurde, ist einen Tag vor Beginn der Operation in Helmand ein US-Soldat in die Gewalt der Taliban geraten. Kein gutes Omen für die Helmandoffensive, die den Testfall für Washingtons neue Strategie in Afghanistan darstellt.
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tags: Afghanistan, Konflikt, Militär
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