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Die Europäische Zentralbank hat das Zinsniveau im Euroraum unverändert bei einem Prozent belassen.
Dies gab die Notenbank nach ihren Beratungen in Luxemburg bekannt. Außerdem sagte EZB-Chef Jean-Claude Trichet, die EZB werde ihr Milliardenprogramm zum Kauf von Pfandbriefen am kommenden Montag beginnen. Er erwarte, dass die Stützungsmaßnahmen zur Ausweitung der Liquidität nach und nach immer mehr auf die reale Wirtschaft durchschlagen werden. Die negative Inflationsrate im Juni sei erwartet worden und sei vorübergehender Natur, so Trichet.
Trichet führte den Rückgang des Kreditvolumens auf die geringe wirtschaftliche Aktivität und das noch immer mäßige Vertrauen
von Unternehmern und Haushalten zurück, nicht auf eine von Banken verursachte Kreditklemme.
Die schwedische Reichsbank in Stockholm hat unterdessen die Leitzinsen von 0,5 auf 0,25 Prozent gesenkt. Die Währungshüter begründeten ihren Schritt mit der weiter schlechten
wirtschaftlichen Entwicklung. Schweden gehört als EU-Mitgliedsland nicht zur Eurozone. Die Landeswährung Krone hat seit vergangenem Jahr gegenüber dem Euro erheblich an Wert verloren.
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