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Der Druck auf die Putschregierung in Honduras wächst – doch diese zeigt sich unbeeindruckt. Wieder gingen Anhänger des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya auf die Straße. Und die USA kündigten an, ihre Finanzhilfen zu kürzen. Davon betroffen sind gemeinsame Militärmanöver und die Zusammenarbeit bei Hilfseinsätzen.
Interims-Präsident Roberto Micheletti lässt sich davon nicht einschüchtern und warnt Zelaya. Sollte dieser zurückkehren wollen, werde er umgehend festgenommen. Manuel Zelaya ist momentan in Panama. Er war am Sonntag entmachtet und vom Militär außer Landes gebracht worden. Seine Gegner werfen ihm Verstöße gegen die Verfassung und kriminelle Handlungen vor.
Einige europäischen Staaten haben aus Protest ihre Botschafter aus Honduras abgezogen, wie beispielsweise Frankreich. Botschafter Laurent Dominati sagte, er sei zu Gesprächen nach Frankreich gerufen worden. Dies sei eine klare Botschaft an Honduras, dass man auf die Rückkehr einer verfassungsmäßigen Ordnung warte. Die Organisation Amerikanischer Staaten will Honduras ausschließen, wenn Zelaya nicht bald wieder in sein Amt eingesetzt wird.
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