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Das US-Militär hat in Afghanistan eine großangelegte eine Militäroperation gegen die Taliban gestartet. Beobachter sprechen vom umfangreichsten Einsatz der Marines seit dem Vietnamkrieg. An der Operation mit dem Namen “Khanjar”, “Krummdolch” in der Region Helmand sind 4000 amerikanische Marineinfanteristen und 650 afghanische Soldaten beteiligt.
Damit wird die neue Strategie von US-Präsident Barack Obama im Kampf gegen den Terrorismus umgesetzt. Ziel der Mission ist es, die Extremisten aus der Provinz im Süden des Landes zu vertreiben. Denn die Region mit ihren zweieinhalb Millionen Einwohnern gilt als eine der gefährlichsten des Landes und als Hochburg der radikal-islamischen Taliban.
Rückhalt finden die Aufständischen bei den Drogenbaronen. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist Helmand die weltweit größte Quelle illegaler Drogen. Die Taliban beherrschen dort den Anbau von Schlafmohn und betreiben Opiumschmuggel. Dies sind wichtige Geldquellen der Extremisten in Afghanistan. Seit dem Sturz der Taliban 2001 nahm der Drogenanbau um ein vielfaches zu.
Nun will die USA ihre Drogen-Politik am Hindukusch ändern: Statt Opiumfelder zu vernichten, soll die US-Armee den Schmuggel stärker bekämpfen. Außerdem sollen die Bauern unterstützt werden, andere Pflanzen anzubauen.
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tags: Afghanistan, Militär
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