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Moskau bereitet sich auf wichtigen Besuch vor. Am kommenden Freitag wird US-Präsident Obama Russland erstmals seine Aufwartung machen. Die Stimmung bisher – eher gelassen bis kühl – keine Anzeichen von “Obamania”. Staatspräsident Medwedjew analysiert auf seiner Website das amerikanisch-russische Verhältnis eher nüchtern. Er sagte: “Jetzt geht es nicht darum, eine Kräftemessen zu veranstalten. Wir müssen unsere Beziehungen verbessern und gemeinsam versuchen, die zahlreichen Probleme zu lösen. Die persönlichen Kontakte spielen eine wichtige Rolle. Präsident Obama wird unser Land besser kennenlernen und feststellen, dass es uns Ernst ist mit der Verbesserung der Beziehungen.”
Diese waren zu den Amtszeiten von George W. Bush und Wladimir Putin alles andere als gut. Und – auch wenn Medwedjew Präsident ist – Putin ist immer noch der starke Mann in Russland. Das weiß auch Barack Obama: “Ministerpräsident Putin hat immer noch großen Einfluss in Russland. Ich denke, es ist wichtig, dass auch er versteht, dass die Zeiten des Kalten Krieges und deren Denkansätze Geschichte sind.” Obama und Medwedjew sind einander keine Unbekannten. Im April sind sie sich auf dem G-20-Gipfel in London schon mal begegnet. Politisches Tauwetter steht auf der Agenda – und vielleicht ist der Besuch auch der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
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tags: Barack Obama, Russland, USA
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