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Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy ist in Stockholm mit Schwedens Ministerpräsident Fredrik Reinfeldt zusammengetroffen.
Es war der erste Besuch eines europäischen Staatschefs seit Amtsantritt der schwedischen EU-Ratspräsidentschaft vergangenen Mittwoch.
Streitpunkt zwischen Paris und Stockholm ist vor allem die Frage der weiteren Verhandlungen mit der Türkei über einen EU-Beitritt.
Frankreichs konservativer Präsident bezog deswegen in einer abschließenden Pressekonferenz vor allem auch zu dieser Frage Stellung.
“Mir ist erstens viel an einem funktionierenden Europa gelegen”, so Sarkorzy. “Zweitens bin ich dafür, daß die Türkei eine Brücke zwischen Okzident und Orient bleibt. Drittens habe ich mit dem schwedischen Ministerpräsidenten vereinbart, daß wir unsere jeweiligen Positionen respektieren. Frankreich wird sich der Eröffnung neuer Kapitel mit der Türkei nicht entgegenstellen, unter der Bedingung, daß dies auf eine Partnerschaft aber nicht auf volle Mitgliedschaft abzielt.”
Nach einer Äußerung von Schwedens Außenminister Carl Bildt war im Juni ein Besuch Sarkozys im hohen Norden abgesagt worden.
Bildt hatte in der französischen Presse gefordert, den Erweiterungprozeß der EU nicht aufzuhalten – und dabei auch die Türkei miteingeschlossen.
Als Reaktion aus Paris hatte es damals geheißen, Schweden solle sich bei der EU-Erweiterung auf den westlichen Balkan konzentrieren.
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tags: EU-Ratspräsidentschaft, Frankreich, Schweden
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