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In Afghanistan läuft den dritten Tag die Offensive der amerikanischen Truppen. Die Talibankämpfer haben sich jetzt gewehrt und ihrerseits einen US-Stützpunkt angegriffen – in der Provinz Paktika, weit
entfernt vom eigentlichen Kampfgebiet Helmand.
Vor dem Armeeposten ließen die Rebellen einen Lastwagen mit Sprengstoff hochgehen; außerdem kam es zu Schießereien. Die Amerikaner forderten schließlich Hilfe durch Kampfflugzeuge an.
Laut US-Armee wurden bei dem Angriff zwei Soldaten getötet. Für die Aufständischen nennen afghanische Behörden Zahlen zwischen zwanzig und etwa dreißig Toten.
In der gleichen Gegend ist vor ein paar Tagen ein amerikanischer Soldat offenbar entführt worden.
Er hatte seinen Stützpunkt ohne Waffe und Ausrüstung verlassen.
Sie wisse nur, dass der Soldat seit Dienstag vermisst werde, sagt eine Armeesprecherin. Man schöpfe alle Möglichkeiten aus, um ihn zu finden und ihn sicher zurückzuholen.
Auch nach fast acht Jahren Afghanistankrieg sind die Taliban bei weitem nicht geschlagen. Bei ihrer Offensive versuchen die USA nun, das zu ändern – mit neuer Strategie und frischen Kräften.
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tags: Afghanistan, Taliban, USA
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