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Spaniens Polizei hat offenbar einen großen Fang gemacht: Nach ihren Angaben bilden drei gestern Festgenommene eine der aktivsten Zellen innerhalb der baskischen Untergrundgruppe ETA und gehören zu ihrem innersten Kern.
Gefasst wurden sie im Südwesten Frankreichs – einem bevorzugten Rückzugsgebiet, weil Basken auf beiden Seiten der Grenze leben.
Alle drei seien jünger als dreißig, betont Spaniens Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba – nicht weil jetzt immer jüngere Leute in der ETA seien, sondern
weil man sie früher fasse.
Die Festgenommenen waren der Polizei zufolge in etliche Straftaten verwickelt. So soll einer von ihnen vor vier Wochen – ebenfalls in Frankreich – bei einer Schießerei einen Polizisten verwundet haben.
Die ETA kämpft seit vierzig Jahren mit Gewalt für ein unabhängiges Baskenland. Dabei verliert sie jedoch an Boden: Bei der letzten Wahl ging die Macht nach Jahrzehnten von den Nationalisten über an die Sozialisten, für die das Baskenland klar zu Spanien gehört.
Militärisch ist die ETA ebenfalls geschwächt, auch wenn sie noch zu Anschlägen fähig ist. In den letzten Wochen und Monaten häuften sich die Festnahmen mutmaßlicher ETA-Mitglieder.
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tags: Baskenland, Frankreich, G8
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