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In einem Gespräch für italienische Medien erklärte Russlands Präsident Dmitri Medwedew, die geplante gemeinsame Abrüstung und die amerikanische Raketenabwehr hingen zusammen. Solange Washington an dem in Polen und Tschechien vorgesehenen Raketen-Schutzschild festhalte, würde Russland seine atomare Schlagkraft aufrechterhalten. Ähnlich wie die Erweiterung der NATO vor Jahren betrachtet Moskau das mitteleuropäische Projekt als eine Bedrohung seiner Sicherheit.
Ein weiteres Gesprächsthema in Moskau sind die Lage in Afghanistan und amerikanische Transporte über russisches Gebiet. Seit März darf die US-Armee das Schienennetz für VersorgungslLieferungen nutzen.
Eine Vereinbarung über Lufttransporte steht noch aus. Auf der Agenda des zweitägigen Besuchs Obamas in Moskau stehen außerdem das umstrittene Atomprogramm Irans, die Nuklearversuche Nordkoreas, die Lage in Nahost und nicht zuletzt die Beziehungen Russlands zur NATO.
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