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Zehn Jahre auf dem Posten des EU-Beauftragten für Außen- und Sicherheitspolitik sind ihm genug: Nach Javier Solanas Ankündigung am Sonntag, dass er sein Amt zum Ablauf des Mandats im Oktober aufgeben will, ist das Rennen um seine Nachfolge eröffnet.
Lange Zeit wurde der inzwischen 66-Jährige als künftiger EU-Außenminister gehandelt, wie ihn die gescheiterte Verfassung vorsah. Jetzt bleibt abzuwarten, ob der Lissabon-Reformvertrag in Kraft tritt. Jener schafft zwar keinen Ministerposten, erweitert aber die Machtfülle des Außen-Beauftragten. Als Interessenten gelten unter anderem Schwedens Außenminister Carl Bildt, sein italienischer Kollege Franco Frattini und Erweiterungskommissar Olli Rehn.
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