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Die honduranische Interimsregierung verhindert weiterhin eine Einreise des gestürzten Präsidenten Manuel Zelaya. Ein Landeversuch auf dem Flughafen der Hauptstadt Tegucigalpa am Sonntagabend schlug fehl. Sicherheitskräfte hatten die Landebahnen blockiert. Am Flughafen warteten tausende Demonstranten auf die Rückkehr des honduranischen Präsidenten. Es kam zu Ausschreitungen zwischen den Zelaya-Anhängern und dem Militär. Dabei kam mindestens ein Mensch ums Leben.
Nach einem kurzen Zwischenstopp in der nicaraguanischen Hauptstadt Managua landete Zelayas Maschine in El Salvador. Dort traf er sich mit Präsidenten anderer lateinamerikanischer Staaten wie Argentien, Paraguay und Ecuador. Sie unterstützen Zelaya in seinen Versuchen, zurück an die Macht zu kommen.
In einer Pressekonferenz richtete Zelaya einen Appell an das honduranische Militär. “Im Namen Gottes -Ich bitte Sie nein ich befehle: Hört auf, das Honduranische Volk zu unterdrücken”, sagte er.
Zelaya war vor einer Woche im Streit über eine zweite Amtszeit vom Militär außer Landes gebracht worden. Der Sturz löste Proteste in Honduras und massive internationale Kritik aus. Die Organisation Amerikanischer Staaten setzte Honduras Mitgliedschaft wegen des Staatsstreichs aus.
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