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L’Aquila wartet auf die Ankunft der G-8-Staats-und Regierungschefs – drei Monate nachdem ein Erdbeben die Abruzzenhauptstadt verwüstet hatte.
Während die Politiker drei Tage lang über die Lösung globaler Probleme diskutieren wollen, sind für die Einwohner L’Aquilas andere Probleme dringender.
Bei einer friedlichen Demonstration forderten sie Alternativen für den umstrittenen Wiederaufbauplan. Tausende Menschen leben noch in Zelten und fürchten dass das Gipfeltreffen den Wiederaufbau verzögern könnte.
Weniger friedlich ging es in der Hauptstadt Rom zu: Dort steckten Demonstranten Autoreifen und Mülleimer in Brand. Andere blockierten zeitweise die Auffahrt der Autobahn, die in Richtung L’Aquila führt.
Insgesamt wurden bei den Protesten 36 Menschen festgenommen. Unter ihnen sind auch zwei Deutsche.
In ganz Italien sind mehr als 15.000 Polizei- und Militärkräfte im Einsatz, um den G-8-Gipfel zu sichern.
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