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“Von la Maddalena nach L’Aquila” heißt es auf den Schildern, die ab diesem Mittwoch die Teilnehmer des G8-Gipfels in der italienischen Abbruzen-Stadt L’Aquila begrüßen. Allenthalben wird noch gebaut, denn die Entscheidung hier zu tagen fiel erst vor knapp drei Monaten.
Eigentlich sollte der Gipfel im sardinischen Ferienparadies ‘la Maddalena’ stattfinden. Dann aber, am 6. April, bebte die Erde in den Abbruzzen. Regierungschef Silvio Berlusconi befahl kurzerhand, den Gipfels in die schwer getroffene Stadt zu verlegen. Die geladenen Staats- und Regierungschefs sollten – so Berlusconi – die Folgen des Erdbebens mit eigenen Augen sehen können.
Vielmehr als die Ruinen zu betrachten, werden sie allerdings nicht ausrichten können: mit möglichen Wegen aus der Finanzkrise, dem Kampf gegen die Erderwärmung oder einer gemeinsamen Haltung gegenüber dem Iran und vielen anderen Themen haben die Gipfelteilnehmer auch so schon so alle Hände voll zu tun.
Ein wenig Unterstützung, ein wenig wirtschaftlichen Auftrieb könnten die Bewohner aber gebrauchen. Fast 300 Menschen starben beim Erdbeben, mehrere Zehntausend wurden obdachlos – und die meisten von ihnen müssen wohl noch lange in Notunterkünften leben.
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