Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Die Klimaschutzvereinbarung der G8-Staaten geht Umweltschutzorganisationen nicht weit genug. Der WWF sprach von einem Fortschritt, nun müßten aber konkrete Schritte folgen.
Die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen und Russlands hatten sich in L’Aquila darauf verständigt, die Erderwärmung – im Vergleich zum vorindustriellen Zeitalter – um maximal zwei Grad zu begrenzen. Bis 2050 soll der CO2-Ausstoß halbiert werden – für die Industriestaaten bedeutet das sogar eine Reduktion um 80 Prozent.
Der WWF-Klimaexperte Kim Carstensen forderte kurzfristige Maßnahmen. Ohne zu sehen, wie die reicheren Industriestaaten ihre Produktion umstellten, würden ärmere Staaten sich nicht zu dem langfristigen Ziel von ‘Minus 50 Prozent’ verpflichten. Für die ärmeren Länder gehe es auch darum, welche Finanzierungsmöglichkeiten es für ihre Schritte gebe.
Bis zur Klimakonferenz von Kopenhagen im Dezember – da sind sich G8-Vertreter und Umweltschützer einig – müssen auch die Entwicklungs- und Schwellenländer mit an den Tisch. Damit die Erde nicht überkocht.
Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Großbritannien
Michael Jackson räumt posthum bei den “American…
Glück im Unglück
Schlussplädoyers im ersten Prozess gegen Rote…
EU bereitet Weltklimagipfel vor
Rumänien: Basescu und Geoana in der Stichwahl
Filmpreise in Griechenland vergeben
Gilad Schalit bald frei?
OSZE und die Entspannung im Kaukasus
Russischer Raumfahrtpionier ist tot 








