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Erst hieß es Ja, nun doch Nein: Graham Watson, der bis vor kurzem Fraktionschef der Liberalen im Europaparlament war, verzichtet auf seine Kandidatur für das Amt des Parlamentspräsidenten. Bis dahin hatte er darauf gepocht, der üblichen Aufteilung des Postens unter Konservativen und Sozialdemokraten etwas entgegensetzen zu wollen.
Nun steht der Wahl des konservativen Kandidaten -Polens Ex-Ministerpräsident Jerzy Buzek – nächste Woche nichts mehr im Wege. In der zweiten Hälfte der Legislaturperiode sollen dann die Sozialdemokraten den Präsidenten stellen.
Diese Absprache wird von den kleinen Parteien seit langem kritisiert. Der Liberale Watson begründete seinen Verzicht aber damit, dass jetzt, in der Krise der EU und ihrer Institutionen, die drei Gründerparteien – Konservative, Sozialdemokraten und Liberale – doch Einheit wahren sollten.
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tags: Europäische Union, Irland
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