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Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi zeigte seinen Gästen die verheerenden Schäden des Erdbebens vom 6. April in der Abruzzen-Hauptstadt L’Aquila. Bei dem kurzen Besuch im Zentrum der Stadt ließ sich US-Präsident Barack Obama über den Wiederaufbau unterrichten. Zuvor hatte Obama die guten Beziehungen zwischen den USA und Italien unterstrichen. Gleichzeitig wurde bekannt, dass Berlusconi in der US-Pressemappe, die in L’Aquila zirkulierte, nur mit einigen kargen Worten beschrieben wird, während beispielsweise die deutsche Kanzlerin Angela Merkel auf anderthalb Seiten gewürdigt wird. Auch Russlands Präsident Dmitri Medwedew besuchte die zerstörte Stadt. Am Mittwochvormittag hatte Berlusconi der deutschen Kanzlerin das völlig zerstörte Dorf Onna gezeigt. Merkel versprach Unterstützung beim Wiederaufbau der Kirche.
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