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Bei dem traditionellen Stierrennen Sanfermin im nordspanischen Pamplona ist am Morgen ein Mensch getötet worden. Offenbar war der Mann von einem der Stiere auf die Hörner genommen und am Hals getroffen worden. Wie die Rettungskräfte weiter mitteilten, starb er kurz darauf im Krankenhaus. Über seine Identität war zunächst nichts bekannt. Drei weitere Männer wurden ebenfalls durch Hornstöße schwer verletzt. Sechs Läufer erlitten leichte verletzungen.
Noch bis zum 14. Juli werden – wie jedes Jahr -täglich sechs Kampfstiere zusammen mit zahmen Leitochsen durch die Altstadt in die Arena gejagt, wo Toreros sie am selben Abend töten. In einer Art kollektiven Mutprobe rennen hunderte todesmutige Männer die 825 Meter lange Strecke vor den verängstigten Bullen her durch die engen Gassen. Zuletzt war dabei 2003 ein Spanier zu Tode gekommen.
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