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Bis 2015 wollen die G8-Staaten 0,7 Prozent ihres Bruttosozialprodukts für Entwickluingshilfe zur Verfügung stellen. Bereits am ersten Tag des Treffens in L’Aquila hatten die G8-Chefs beschlossen zwölf Milliarden Dollar für bessere Anbaumethoden in der Landwirtschaft in den ärmeren Ländern zu zahlen. Experten verschiedener Hilfsorganisationen begrüssten die Entscheidung, beklagen aber zu geringe Entwicklungshilfezahlungen. Unabhängig davon, ob mit Saatgut oder Geld geholfen werde, müsse sichergestellt werden, dass Hilfen maximal ausgeschöpft würden, so ein Vertreter des Welternährungsprogramms. Gemeint ist damit auch Hilfe zur Selbsthilfe. Nach Angaben der Welternährungsorganisation überschreitet die Zahl der Hungernden aufgrund der Wirtschaftskrise erstmals die Milliarden-Schwelle. Die Welthungerhilfe appellierte an die Regierung in Berlin, im Kampf gegen den Hunger eine Führungsrolle zu übernehmen.
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