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Der soeben beendete Weltwirtschaftsgipfel könnte der letzte in der bisherigen Form gewesen sein. Denn im italienischen L’Aquila haben sich einige Mitgliedsstaaten von ihrem alleinigen Führungsanspruch verabschiedet. Die Probleme der Welt machen es nach Ansicht von US-Präsident Barack Obama und anderen Regierungschefs nötig, aufsteigende Staaten wie China, Indien oder Brasilien dauerhaft in den Kreis aufzunehmen. Um Drittweltländer von Lebensmittelhilfen unabhängig zu machen, einigten sich die Teilnehmer auf eine knapp 15 Milliarden Euro schwere Initiative.
US-Präsdent Obama sagte, man habe nicht in jedem Punkt Einigkeit erzielen können und gerade in der Klimafrage sei noch einiges zu tun, aber die bisherigen Ergebnisse würden gerade vor den Kopenhagen-Gesprächen wieder für Schwung sorgen.
Am Rande des Gipfels gab es sowohl in L’Aquila als auch in Rom Proteste. In L’Aquila zogen rund 3000 Demonstranten ins Zentrum des Ortes. Es war die einzige Demonstration, die die Polizei genehmigt hatte. Wie auch in Rom waren die Märsche friedlich – die befürchteten Krawalle blieben aus.
Die Sicherheitsvorkehrungen zum G8- Gipfel im Land waren enorm: Insgesamt waren mehr als 15.000 Polizisten und Militärs im Einsatz.
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