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In Großbritannien beunruhigt ein Grippe-Todesfall die Behöden. Erstmals starb am Freitag in der Grafschaft Essex ein mit H1N1 infizierter Mensch, der vorher keine gesundheitlichen Probleme hatte. Bisher hatte es in Großbritannien 14 Todesfälle wegen der sogenannten Schweinegrippe gegeben. Großbritannien ist nach Mexiko und den USA das Land mit den meisten H1N1-Infektionen und Todesfällen.
“Der Virus ist nach wie vor mild. Wir beobachten genau, ob er mutiert. Das ist nicht der Fall. Selbst eine milde Grippewelle endet für einige Menschen böse, aus Gründen, die wir noch nicht vollständig kennen. Dies aber sind Patientien, die bislang keine Atemprobleme hatten, keine Diabetiker, keine Astmathiker und trotzdem hat sie der Virus schwer getroffen”, beschreibt Mikrobiologe Hugh Pennington die Lage.
Großbritannien rechnet bis Ende August mit einer Zunahme der Grippefälle um 100000 pro Tag. In Deutschland sind nun in allen Bundesländern H1N1-Fälle zu verzeichnen und in Bayern machen immer mehr Schulen wegen der sogenannten Schweinegrippe ganz dicht.
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