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Die Proteste gegen die Gewalt zwischen Uiguren und Chinesen nehmen weltweit zu – allerdings außerhalb Chinas. In der Türkei forderten wütende Demonstranten ein Ende der Gewalt. Von der chinesischen Regierung verlangten sie einen besseren Schutz ihrer muslimischen Glaubensbrüder im Land. Denn diese würden in Angst vor der Polizei und ihren chinesischen Nachbarn leben.
Am Rande des G8-Gipfels sagte der türkische Ministerpräsident Recep Tajip Erdogan, er habe bereits gesagt, dass die Vorfälle in China Greuel seien. Nur so könne man eine Situation beschreiben, die nahezu ein Genozid sei.
Vor der chinesischen Botschaft in Berlin und in Australien versammelten sich uigurische Demonstranten.
Exil-Uiguren nennen deutlich höhere Opferzahlen als die offiziellen Stellen in China, die von mehr als 180 Toten berichten. Die Exilanten dagegen gehen bereits von mehr als 800 Toten und tausenden Verletzten aus.
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