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Der Prozess gegen die schweizer UBS um die Herausgabe von Kundendaten soll um 15 Tage verschoben werden. Darum haben die Großbank und die amerikanische Regierung die US-Justiz gebeten. Beide Seiten wollen so Zeit gewinnen, um über einen Vergleich verhandeln zu können. Das US- Justizministerium verlangt von der schweizer Bank die Daten von rund 52 000 amerikanischen Kunden, unter denen sie Steuersünder vermutet.
In der Schweiz wird der Streit mit Sorge verfolgt. Die Regierung in Bern hatte vorgeschlagen, die Bank solle die Steuerschulden der US- Kunden begleichen, die mit Hilfe der Bank Vermögen vor der Steuer versteckt hätten. Dafür würden dann keine Daten mehr ausgeliefert.
Die UBS hatte den amerikanischen Behörden bereits Daten von 250 Kunden übergeben,die als Steuersünder nach schweizer Recht nicht unter dem Schutz des Bankgeheimnisses stehen und 780 Millionen Dollar Buße gezahlt.
Die USA beschuldigen die UBS, der Steuerhinterziehung von Amerikanern aktiv Vorschub geleistet und dafür das schweizer Bankgeheimnis genutzt zu haben.
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