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Vor dem Sondertribunal in Den Haag hat Charles Taylor seine Unschuld beteuert. Der ehemalige Präsident im westafrikanischen Liberia steht hier vor Gericht wegen Kriegsverbrechen, für die er im
Nachbarland Sierra Leone verantwortlich gewesen sein soll.
Laut Anklage hat er dort Rebellen unterstützt, die wegen ihrer Brutalität – und ihres Einsatzes von Kindersoldaten – berüchtigt waren, um selbst an die dortigen Diamantenvorkommen zu gelangen.
Unglaublich nennt es Taylor vor dem Gericht, dass solche Behauptungen aufgestellt würden. Es sei ganz unglücklich, dass die Anklage ihn mit so etwas
in Verbindung bringe – und das auf Grund von Falschinformation, Lügen und Gerüchten.
Fast 250 Zeugen zu Taylors Gunsten will die Verteidigung vorladen. Ein Urteil wird es erst nächstes Jahr geben.
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tags: Justiz, Kriegsverbrechen, Liberia
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