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Dunkle Wolken über der “Endeavour” – und erneut muss die amerikanische Raumfähre deshalb am Boden bleiben. Auch im fünften Anlauf wurde der Countdown abgebrochen, nur wenige Minuten vor dem Start. Wieder einmal tobten Gewitter rund um die Startrampe von Cape Canaveral in Florida.
Die “Endeavour” soll sieben Raumfahrer zur Internationalen Raumstation bringen. Die Raumfahrtbehörde NASA hofft nun auf eine neue Chance morgen nacht.
“Dann sieht es mit Sicherheit viel besser aus”, sagt Scott McCormick, ein Wetterexperte für die NASA;
“unsere Luftströmung hier zieht weiter nach Süden, und von Osten her kann Meeresluft einströmen, etwas schneller als heute.”
Sogar Blitze, die direkt in die Startrampe einschlugen, führten schon zum Startabbruch: Das war beim dritten Versuch, nach zwei Abbrüchen wegen eines technischen Problems.
Seit einem Monat versucht die NASA nun schon, die Raumfähre ins All zu befördern. Die “Endeavour” soll unter anderem eine japanische Arbeitsplattform für Experimente zur Station bringen.
Für diesen Monat wird die Zeit nun allmählich knapp: schon bald soll ein russischer Transporter zur Station fliegen. Und auch auf lange Sicht sieht es nicht besser aus: Im Herbst nächsten Jahres muss die Raumstation fertig aufgebaut sein. Dann ist nach derzeitigem Plan für die überalterten Raumfähren Schluss.
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