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Im Europaparlament sitzen mehr Frauen. Ihr Anteil steigt um vier auf rund 35 Prozent. Jüngste Abgeordnete ist die dänische Grüne Emilie Turunen. Sie ist 25 Jahre alt. Sie sagte: “Ich denke, es gibt große Herausforderungen. Wir sind alle unterschiedlich in Europa, aber wir sind hier, um so gut wie möglich, zusammen zu arbeiten. Ich bin neugierg auf alles. Die Leute hier scheinen sehr offen und freundlich zu sein. Wenn es danach geht, können wir hier bestimmt politisch gut diskutieren.”
Prominentester Zugang dürfte Rachida Dati sein, die ehemalige französische Justizministerin. Dati sagte: “Das Europäische Parlament ist keine unbekannte Sache für mich. Ich weiß dies als Richterin und von der französischen EU-Ratspräsidentschaft. Es ist unverzichtbar, es ist wichtig, hier zu sein im Parlament, wenn man ein Minister gewesen ist und mit Justiz und Sicherheit zu tun hatte. Ich verstehe die Arbeit und die Belage des Europaparlaments sehr gut. Nun als Abgeordnete habe ich zwar eine andere Rolle, aber ich vertrete die gleichen Werte, wie als Justizministerin.”
Ob Emilie Turunen oder Rachida Dati. Rund die Hälfte der 736 Abgeordneten ist neu dabei. Die meisten Parlamentarier ausgetauscht haben die Litauer. Die größte Fraktion stellt die Europäische Volkspartei mit 265 Sitzen. Die Fortschrittliche Allianz der Sozialisten und Demokraten hat 184 Abgeordnete.
Im neuen Parlament sitzen auch einige EU-Skeptiker. Die britischen Tories haben die konservative EVP-Fraktion verlassen und gemeinsam mit polnischen und tschechischen Abgeordneten eine neue Fraktion, die ECR gebildet.
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tags: Europäische Union, Europäisches Parlament, Europawahlen
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