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Die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit werde er sagen, hat der wegen Kriegsverbrechen angeklagte ehemalige Präsident von Liberia in Den Haag geschworden. Charles Taylor trat als erster Zeuge seiner Verteidigung vor das UN-Sondertribunal – und bezeichnete alle Vorwürfe gegen ihn als Lügen. Die Anklage wirft ihm Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor. Sein Verteidiger sagte, laut Anklage sei Taylor Terrorist, Vergewaltiger und vieles mehr: Was sage er dazu?
Er habe sein ganzes Leben lang gekämpft für das, was er für richtig gehalten habe im Interesse der Gerechtigkeit und der Fairness, erklärte Taylor. Er verabscheue die Art, wie die Anklage ihn charakterisiere, sie sei falsch und bösartig, – und mit diesen Worten wolle er aufhören.
In dem Verfahren geht es um Taylors Rolle als Präsident Liberias in dem zehnjährigen Bürgerkrieg im Nachbarland Sierra Leone, der 2001 endete. Dabei kamen rund 120.000 Menschen ums Leben.
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tags: Justiz, Kriegsverbrechen, Liberia
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