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Bei neuen Gefechten, einem Sprengstoff-Anschlag sowie einem Hubschrauber-Absturz sind in Afghanistan mindestens neun Angehörige der NATO-Schutztruppe ISAF getötet worden: drei Soldaten und sechs zivile Mitarbeiter.
Bei dem Anschlag wurde ein italienischer Soldat getötet; drei weitere wurden verletzt. Der Sprengsatz explodierte, als die Soldaten in einem Fahrzeug vorbeifuhren, unweit des Ortes Farah in West-Afghanistan.
Oppositionspolitiker forderten einen sofortigen Abzug der rund 2800 italienischen Soldaten.
Verteidigungsminister Ignazio La Russa sprach den betroffenen Familien sein Beileid aus und sagte, der Vorfall unterstreiche die Gefährlichkeit des Einsatzes, bei dem es in jüngster Zeit auf Seiten der Alliierten zahlreiche Verluste gegeben habe.
Betroffen waren insbesondere die Briten: Innerhalb von zehn Tagen starben insgesamt 15 britische Soldaten. Acht von ihnen kamen vor wenigen Tagen zu Tode; ihre sterblichen Überreste wurden nun nach Großbritannien übergeführt.
Die Briten sind in der südafghanischen Provinz Helmand an einer Offensive amerikanischer und afghanischer Soldaten gegen die Taliban beteiligt.
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tags: Afghanistan, Attentat, Taliban
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