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Am Donnerstagmorgen mitteleuropäischer Sommerzeit war es endlich soweit: die US-Raumfähre “Endeavour” startete vom US-Weltraumbahnhof in Cape Canaveral ins All. Zuvor hatten technische Probleme und Gewitter den Start fünf Mal verzögert. Kontrollaufnahmen zeigten dann jedoch, dass sich beim Start offenbar Teile der Isolierung eines Außentanks gelöst und möglicherweise die Raumfähre beschädigt hatten. Nasa-Manager Bill Gerstenmaier versuchte zu beruhigen:
“Man sieht deutlich weiße Stellen am Vorderteil des Orbiters, wo der Hitzeschild beschädigt wurde. Das sehen wir aber nicht als Problem an. Das sind vermutlich Lackschäden. Die Frage ist, wie der hintere Teil der Raumfähre aussieht. Das werden wir uns nach dem Andocken an der
Raumstation ansehen.”
Abfallendes Isoliermaterial hatte 2003 das Unglück der Raumfähre “Columbia” verursacht, bei dem alle sieben Astronauten ums Leben kamen.
Die Raumfähre soll den letzten Teil des japanischen Weltraumlabors “Kibo” zur Internationalen Weltraumstation ISS bringen. Die Heimreise zur Erde soll die Raumfähre nun am 28. Juli antreten und zwei Tage später landen.
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