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Die Opposition im Iran hat sich zurückgemeldet. Bei den ersten Massendemonstrationen seit Wochen, kam es wieder zu gewalttätigen Zusammenstößen mit der Polizei. Die habe so berichteten Augenzeugen, Tränengas und Schlagstöcke eingesetzt. Außerdem sei die regierungsfreundliche Miliz erneut hart gegen Demonstranten vorgegangen. Viele wurden festgenommen. Unter ihnen soll sich auch Shadi Shadr, eine bekannte Frauenrechtlerin befinden. Sie sei an einen unbekannen Ort gebracht worden, hieß es aus informierten Kreisen.
Die Proteste richteten sich erneut gegen die vermutete Wahlfälschung bei der Präsidentenwahl vom 12. Juni. Damals wurde der erzkonservative Amtsinhaber Präsident Mahmud Ahmadinedschad mit großer Mehrheit wiedergewählt. Doch die Opposition zweifelt diesen Wahlsieg an, fordert Neuauszählungen und gegebenenfalls Neuwahlen. Dies hatten die Regierung und der mächtige Wächterrat abgelehnt. Außerdem verlangen die Demonstranten, die Freilassung festgenommener Oppositioneller.
Auch der regierungskritische Kleriker Akbar Hashemi Rafsandschani forderte deren Freilassung. Er warf der iranischen Führung in seiner ersten Predigt seit der umstrittenen Präsidentenwahl vor, nicht genügend Toleranz gegenüber dem eigenen Volk zu haben.
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