Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
In Japan ist der Weg für Neuwahlen frei. Das japanische Kabinett stimmte dem Vorhaben von Ministerpräsident Taro Aso zu, das Parlament aufzulösen. Die Neuwahl zum mächtigen Unterhaus ist für den 30. August geplant. Aso sah sich zu dem Schritt gezwungen, weil seine Partei immer mehr an Zustimmung verlor. Bei der Neuwahl droht Asos Partei eine historische Pleite: Die regierende Liberaldemokratische Partei ist seit 50 Jahren fast ununterbrochen an der Macht.
Ein Regierungssprecher sagte, dass Parlament werde aufgelöst, damit weitere Kooperationen möglich seien. Außerdem hoffe man auf das Verständnis der Bevölkerung, um eine sichere und vitale Gesellschaft auch in Zukunft bereitstellen zu können. Die größte Oppositionspartei, die Demokratische Partei Japans, hofft, die Regierung zu übernehmen. Sie hat gute Chancen. In jüngster Zeit erlitt die Regierungspartei bei wichtigen Kommunalwahlen eine ganze Serie an Niederlagen. Regierungschef Aso ist beim Volk unbeliebt. Viele sind mit seiner Politik im Kampf gegen die Wirtschaftskrise unzufrieden.Copyright © 2009 euronews
Top-Nachrichten und letzte Meldungen
Berlin
7°/4°


Mehr als 100 Tote bei Attentad in Bagdad
Erneut Bombenanschlag in Pakistan
Kopenhagener Klimagipfel
Hoher Blutzoll
Auktion für edle Tropfen
Kundus-Luftangriff: Deutsche Regierung kündigt…
Kohlenstaub über China
Schmutziges Spiel um Fakten
Schwellenländer: Ohne Technologietransfer läuft…
Basescu – “Kämpfer” als Krisenmanager gefragt 








