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Die Europäische Zentralbank und die Bank von England haben den Leitzins nicht verändert. Die EZB beließ den wichtigsten Zins zur Versorgung der Kreditwirtschaft im Euroraum bei einem Prozent, die Bank von England beließ ihren Leitzins bei 0,5 Prozent.
Die Europäische Zentralbank erwartet kommendes Jahr eine Erholung der Konjunktur. Es gebe immer mehr Anzeichen, dass die globale Rezession den Tiefpunkt durchschreite, sagte EZB-Präsident Jean-Claude Trichet in Frankfurt.
Dieses Jahr werde die wirtschaftliche Aktivität zwar noch schwach bleiben, aber 2010 sei wieder mit Wachstum zu rechnen.
Das Sonderprogramm der EZB zur Stabilisierung der Pfandbriefmärkte sei jedenfalls erfolgreich. Für das bis Mitte 2010 laufende Programm stehen insgesamt 60 Milliarden Euro zur Verfügung.
Bei der Inflation rechnet Trichet zunächst noch mit negativen Jahresraten, die später in diesem Jahr aber wieder positiv werden dürften. Im Juli war die jährliche Teuerungsrate im Eurogebiet auf
minus 0,6 Prozent gefallen und damit auf den niedrigsten Wert seit Einführung der gemeinsamen Währung.
Die Bank von England kündigte außerdem an, ihre Politik des “quantitative easing” auf umgerechnet 205 Milliarden Euro aufzustocken.
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tags: Bank von England, Banken, EZB
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