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Ein Jahr ist es her, dass Georgien Süd-Ossetien angegriffen hat und daraufhin die russische Armee in Georgien einmarschiert ist.
Insgesamt wurden bei dem Krieg im Südkaukasus 390 Zivilisten getötet, Zehntausende verloren ihr zu Hause. Auch wenn der Krieg vorbei ist, der Konflikt schwelt weiter. Für die Menschen ist das ein täglicher Albtraum.
“Die Situation ist sehr schwierig und wir haben Angst. Ich bete zu Gott, dass wir die Dinge, die wir gesehen haben, nie wieder sehen müssen. Ich bin eine alte Frau, aber die Jungen tun mir leid. Ich hoffe, sie müssen so etwas nie erleben”, sagte eine 75-jährige Frau.
Die Waffenruhe wird immer wieder durch vereinzelte, kleinere Gefechte gestört. Viele Menschen haben Angst, daß ein neuer Krieg ausbrechen könnte.
Eine Passantin in Gori macht sich Sorgen:
“Natürlich brauchen wir Frieden! Das ist überlebenswichtig für die Zukunft unserere Kinder. Wir wollen das alles nicht noch einmal durchmachen. Wir müssen einfach weiter hoffen!”
Russland und Georgien streiten aber weiter. Gegenseitig schieben sie sich die Schuld an dem Krieg zu.
Russland war in Georgien einmarschiert, nachdem georgische Soldaten das nach Unabhängigkeit strebende Süd-Ossetien angegriffen hatten. Georgien möchte eine Wiedervereinigung mit der abtrünnigen Region, Russland lehnt das kategorisch ab.
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