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Mehr als sechzig Menschen sind in Taiwan nach bisherigen Angaben ums Leben gekommen, als der Wirbelsturm Morakot am Wochenende über die Insel
zog. Dass es noch weitaus mehr sein könnten, diese
Befürchtung hat sich jetzt als grundlos herausgestellt: Etwa siebenhundert Menschen aus Bergdörfern im Süden Taiwans konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.
Rettungskräfte hatten es für möglich gehalten, dass sie von Erdrutschen verschüttet wurden. Vor allem das Dorf Hsiao Lin war vollständig unter den Erdmassen begraben; für die Bewohner musste das Schlimmste befürchtet werden. Sie werden nun zunächst aus der Luft mit Hilfsgütern versorgt; sie aus der Berggegend zu holen, ist bisher schwierig.
“Hier sieht man noch Asphalt”, beschreibt ein Dorfbewohner; “da stand ein Tempel, alles weg. Hier habe ich mal gewohnt.”
Der Wirbelsturm brachte Taiwan die schlimmsten Überschwemmungen seit fünfzig Jahren. Inzwischen hat er sich über China zu einem tropischen Sturm abgeschwächt. Auch dort hinterließ er im Osten des Landes aber noch eine Spur der Verwüstung. Eine Million Menschen an der chinesischen Küste waren in
Sicherheit gebracht worden.
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tags: Hochwasser, Naturkatastrophen, Taiwan
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