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Nach dem verheerenden Taifun “Morakot” befürchten die Behörden in Taiwan ein dramatisches Ansteigen der Opferzahlen. Der Präsident von Taiwan Ma Ying-jeou rechnet mit mehr als 500 Toten. Offiziell liegt die Zahl der Todesopfer bei 120, es gebe aber noch mindestens 380 Verschüttete in einem Dorf, teilte Präsident Ma mit. Zudem seien mindestens 7000 Menschen obdachlos geworden.
Die Schäden für die Landwirtschaft werden auf über eine Milliarde Euro geschätzt. Überlebende, aber auch die Opposition, werfen der Regierung vor, zu langsam und unzureichend auf die Naturkatastrophe reagiert zu haben. Das Außenministerium des international isolierten Taiwan bat ausländische Regierungen um Hilfe. Benötigt würden Notunterkünfte für 1000 Familien und Hubschrauber, die schwere Lasten trasportieren könnten.
In China, das in Taiwan eine abtrünnige Provinz sieht, hat die Katastrophe eine große private Hilfswelle ausgelöst. 10 Millionen Euro haben Firmen und charitative Organisationen bereits gesammelt.
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tags: Hochwasser, Naturkatastrophen, Taiwan
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