Dieser Artikel kommt aus unserem Archiv. Das Video ist leider nicht mehr verfügbar.
Zwischen Ungarn und der Slowakei geht es immer noch ein bisschen schlechter: Ungarns Präsident László Sólyom macht an der Grenze halt, im ungarischen Komárom. Auf den Besuch jenseits der Donau, im slowakischen Komárno – quasi der anderen Hälfte der Doppelstadt – verzichtet er.
Sólyom verzichtet nicht ganz freiwillig: Die slowakische Regierung hat sich diesen Besuch verbeten und dem Staatsoberhaupt des Nachbarlandes – das auch noch ebenfalls in der EU ist – für diesen Tag die Einreise untersagt.
Beide Länder liegen praktisch im Dauerstreit. Meist geht es um die ungarische Minderheit in der Slowakei, ein Zehntel der Bevölkerung. Für Unmut sorgte zuletzt zum Beispiel das neue slowakische Sprachengesetz.
Im jetzigen Fall wollte Ungarns Präsident in dem slowakischen Grenzort eine Statue einweihen: Ein Standbild des legendären ungarischen Königs und Nationalheiligen István – alleine das sieht die Slowakei schon als Provokation.
Dazu kommt: Genau an diesem Tag erinnerte die Slowakei an den Truppeneinmarsch von 1968 in der damaligen Tschechoslowakei. Ungarische Soldaten marschierten damals mit.
Copyright © 2009 euronews
tags: Diplomatie, Slowakei, Ungarn
Top-Nachrichten und letzte Meldungen


Belgiens Neuer ist der Alte
Entscheidung über Truppenverstärkung
Irakkrieg wird untersucht
Lange Haft für Folterchef
Saab vor dem Aus
Allergiehäufung nach Schweinegrippeimpfung
Vorbereitungen auf die Hadsch
Marwan Barguti, der Wunschkandidat vieler…
Spanische Polizei nimmt “Segi”-Mitglieder fest
Licht und Schatten in UNO-Aidsbericht 








