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Der amerikanische Präsident Barack Obama hat die Bildung eines neuen Spezialistenteams für Verhöre von Terrorverdächtigen angeordnet.
Ausgelöst wurde die Initiative des weißen Hauses durch jüngst bekanntgewordene Berichte über die vielfach kritisierte Verhörpraxis der US-Geheimdienste.
CIA-Generalinspekteur Helgerson hatte bereits im Jahr 2004 die Zustände in Lagern wie Guantanamo auf Kuba oder Abu Ghureib im Irak kritisiert.
Darin wurde mehrfach über schwere Misshandlungen und Folter in den Gefängnissen des Geheimdienstes berichtet: unter Anderem auch Scheinexekutionen und das sogenannte Waterboarding – ein simuliertes Ertrinken.
Die neue Einheit soll nun unter Federführung des nationalen Sicherheitsrates direkt dem FBI unterstellt werden. Auch soll künftig der Präsident unterrichtet werden.
Eine Entscheidung des amerikanischen justizministers über die mögliche Strafverfolgung der kritisierten bisherigen Praktiken steht derzeit noch aus.
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