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Der World Wide Fund For Nature fordert einen internationalen Handelsstopp für den Roten Thunfisch – und drängt die EU, dafür klar Stellung zu beziehen. Die Umweltschutzorganisation forderte die Europäische Kommission auf, den Vorschlag Monacos vom Juli zu unterstützen, demzufolge der Rote Thunfisch oder Blauflossenthunfisch aus dem Atlantik auf die Liste des Washingtoner Artenschutzabkommens gesetzt werden soll. Die im Atlantik und Mittelmeer verbreitete Thunfischart ist überfischt und vom Aussterben bedroht.
Durch die Aufnahme in Anhang eins des Abkommens würde der internationale Handel damit vorübergehend verboten. Einzelne EU-Staaten unterstützen das Verbot, manche Fangnationen zögern. Die EU will im Herbst ihre Position festlegen. Bedroht ist der Fisch insbesondere durch die große Nachfrage aus Japan für Sushi und Sashimi. Doch die EU ist nur ein Partner unter über hundert Ländern, die im kommenden Jahr über die Aufnahme in das Artenschutzabkommen entscheiden müssten.
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