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“Amreeka” – der Debütfilm der US-Regisseurin Cherien Dabis – erzählt die Geschichte einer jungen Mutter aus dem Westjordandland, die auszieht, um in den Vereinigten Staaten ihr Glück zu finden.
Ein Film über Immigration und die Probleme, die diese mit sich bringt, der auch stark autobiographisce Züge aufweist.
Dabis ist den USA geboren, doch sie stammt aus einer palästinenisch-jordanischen Familie und kennt die Lebensrealität einer Araberin in der amerikanischen Provinz.
“Vieles was in dem Film passiert, habe ich selbst so auch erlebt”, so Dabis. “Mein Vater ist Arzt und hat viele seiner Patienten verloren während des Golfkrieges, sie wollten keinen Araber unterstützen. Eine Zeit lang haben wir Morddrohungen erhalten, fast schon täglich. Und der Geheimdienst kam in meine Schule, um Gerüchten nachzugehen, wonach meine Schwester plante, den Präsidenten umzubringen.”
“Amreeka” – was nichts anderes heißt als “Amerika” auf Arabisch – erforscht die Zerissenheit, in der viele Immigranten und ihre Kinder leben.
“Dies ist mein Weg von unserer Geschichte und von unserer Nation zu erzählen”, so die Hauptdarstellerin, “die Situation dort ist schlecht. Wir leben alle unter Druck. Es ist so, als ob das Leben zum Stillstand gekommen wäre und das auf vorerst unbestimmte Zeit. Unsere Rolle als Künstler ist es, darauf hinzuweisen. Und zwar auf menschliche Art und Weise. Dafür brauchen wir keine Waffen.”
Seine Premiere hatte der Film beim Sundance Festival, in Cannes gewann er den Preis der FIPRESCI-Jury.
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