An der renommierten Cambridge University arbeiten Wissenschaftler an der Entwicklung eines Super-Magneten.
Eines Tages soll dieser im Stande sein, zum Beispiel einen sieben Tonnen schweren LKW hochzuheben.
Gearbeitet wird an Supraleitern, deren elektrischer Widerstand beim Unterschreiten einer kritischen Temperatur sprunghaft auf einen unmessbar kleinen Wert fällt.
Um ein starkes Magnetfeld zu schaffen, müssen etwa -200 Grad erreicht werden.
“Wir haben hier flüssigen Stickstoff”, erklärt Doktor Tim Coombs. “Dieser ist leicht zu erhalten und kostet etwa so wenig wie Milch. Es ist der Stickstoff, der den Supraleiter erst zum Supraleiter macht. Ich gebe ihn also in den flüssigen Stickstoff. Die Abkühlung dauert nur ein paar Sekunden, Sie sehen hier, wie es blubbert. Wenn das Blubbern vorbei ist, haben wir die passende Temperatur erreicht.”
Thermische Energie wird in Strom verwandelt – so entsteht der Supermagnet.
Dessen elektromagnetische Wellen sorgen dafür, dass der Supraleiter schließlich magnetisiert wird.
Diese neuartige Technologie könnte bei erfolgreicher Entwicklung vielfach Verwendung finden.
“Es gibt viele Anwendungsgebiete. Schiffe, Flugzeuge, Autos, oder alle anderen Maschinen, die Magneten verwenden”, so Doktor Coombs.
Wenn man den Forschern in Cambridge Glauben schenken darf, könnte der neue Supermagnet nur faustgroß und dabei zugleich stark genug sein, um ein Kreuzfahrtsschiff anzutreiben.
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tags: Forschung, Großbritannien, Technologie
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